Fettabsaugung Köln

Op-Dauer Je nach Behandlung zwischen 30 Minuten und 3 Stunden
Narkose Örtliche Betäubung oder oberflächige Vollnarkose
Klinikaufenthalt max. 1 Tag; danach 4 bis 6 Wochen lang konsequentes (Tag und Nacht)
Tragen einer angepassten Kompressionskleidung
Gesellschaftsfähig innerhalb von 2 bis 3 Tagen
Mögliche Begleiterscheinungen Leichte Schwellungen und Blutergüsse, innere Narbenbildung durch Ansammlung von Blut-
und Gewebewasser und nicht konsequentem Tragen der Kompressionskleidung

 

Aktuelle Informationen zur Fettabsaugung / Liposuktion finden Sie auf der neuen Seite der Beethoven 5.13 Klinik unter Fettabsaugung / Liposuktion.

 

Patienteninformation

Hartnäckige Fettpolster lassen sich selbst mit strengen Diäten, Gymnastik und speziellen Cellulite-Behandlungen nicht bekämpfen. Häufig ist eine familiäre Veranlagung die Ursache für ungleichmäßige Fettansammlungen. Die Fettpolster sitzen häufig an Stellen, wo sie besonders stören und beeinträchtigen neben dem ästhetischen Gesamteindruck, auch das Selbstbewusstsein. Mit Hilfe der plastischen Chirurgie können jedoch solche Probleme relativ einfach gelöst werden.

Mit der Fettabsaugung kann das Körperbild dauerhaft korrigiert und ideal modelliert werden. Fettgewebe, welches einmal durch Absaugen entfernt wurde, wächst nicht mehr nach. Insbesondere die Fettdepots an den Hüften, am Bauch, an den Fesseln, am Oberkörper, an den Oberschenkeln und unter dem Kinn lassen sich hervorragend absaugen.

Eine Fettabsaugung ist generell keine Frage des Alters. Ihre Haut sollte jedoch noch ausreichend Elastizität besitzen, um sich nach der Absaugung wieder dem Körper anlegen zu können.

Erwartungen im Bezug auf das Ergebnis

Welche Ergebnisse sollten Sie erwarten? Die Fettabsaugung ist keine Alternative zur Gewichtsreduktion und auch keine Behandlung der Fettsucht. Durch die Entfernung der störenden Fettpolster kann jedoch eine Modellierung der entsprechenden Körperpartien erzielt werden, wodurch die Körperproportionen an Harmonie gewinnen und der Körper schlanker wirkt. Da nicht am gesamten Körper die Unterhautfettzellen entfernt werden können, eignen sich insbesondere lokalisierte Fettansammlungen, wie zum Beispiel die sogenannten “Reiterhosen“ für diese Therapie. Bei schlaffer, hängender Haut könnte jedoch eine chirurgische Entfernung mitsamt dem Fettgewebe sinnvoller sein.

Anästhesieform und Klinikaufenthalt

Die Fettabsaugung wird bei kleineren Korrekturen in der Regel ambulant und in örtlicher Betäubung, unter leichter Sedierung (Beruhigung) durchgeführt: Sie können die Klinik unmittelbar danach verlassen. In Abhängigkeit von der Ausdehnung der zu behandelnden Fettdepots, ist bei ausgedehnten Korrekturen eine Dämmerschlaf-/ oder leichte Vollnarkose zu empfehlen, da örtlich anwendbare (lokale) Betäubungsmittel nur bis zu einer bestimmten Höchstdosis eingesetzt werden können. Aufgrund der erwartungsgemäßen Kreislaufbelastung, sollte die abgesaugte Fettmenge nicht 5 Liter überschreiten. Je nach Größe des Eingriffs kann dieser ambulant vorgenommen, oder bei Bedarf mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 2 Tagen ergänzt werden.

Operationsvorbereitung

Auf die Operation müssen Sie sich nicht speziell vorbereiten. Sie sollten jedoch Ihre Haut und das Unterhautfettgewebe eine Woche vor der Operation keiner extremen Sonnenbelastung aussetzen. Außerdem sollten Sie für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation keine Mittel einnehmen, die Acetylsalizylsäure (zum Beispiel Aspirin®) enthalten, da diese die Blutgerinnung verzögern. Ihr Operateur wird Ihnen hierzu ein gesondertes Merkblatt aushändigen.

Operationsmethode

Es gibt verschiedene Operationsmethoden, die an der beethoven 5.13 Klinik zur Fettabsaugung angewendet werden. Je nach Befund wird entschieden, welche Methode sich für den Patienten am besten eignet:

WAL-Methode oder Tumeszenz-Methode.

WAL-Methode

WAL-Methode (Vibration-assistierte Fettabsaugung / PAL): Obwohl die eigentliche Tumeszenztechnik sich in den letzten Jahren im Bereich der Fettabsaugung sehr bewährt hat, gilt es, einen prinzipbedingten Nachteil zu erwähnen: Durch das Einspritzen größerer Flüssigkeitsmengen in das Fettgewebe zur Vorbereitung auf die Absgung, kommt es zu einem deutlichen Anschwellen der behandelten Region. Damit ist das Erzielen eines optimalen Ergebnisses oftmals schwierig, weil die große Menge an Tumeszenz – Flüssigkeit die Konturen verschwimmen lässt. Insbesondere, wenn nur kleine Unregelmäßigkeiten und Depots entfernt werden sollen, ist die sichere Beurteilung des Ergebnisses während der Operation oftmals schwierig. Bei der sog. Vibrations-Fettabsaugung wird die Spitze der Fettabsaugung-Kanüle vom Gerät in einer Art Schwingung / Vibration gebracht, deswegen man auch von einer vibrationsassistierten Fettabsaugung (VAL – vibration assisted Liposuction) spricht. Dadurch platzen die Fettzellen schneller und man kann mit weniger manuellen Kraft, also einfacher und gewebeschonender, viel mehr verflüssigtes Fett in kurzer Zeit absaugen. Außerdem kommt es durch diese Schwingungen und der dadurch erreichten Wärmeentwicklung im Gewebe zusätzlich zu einem Schrumpfungsprozeß der Haut von innen, welcher effektivere und gleichmäßigere Ergebnisse mit wenigen Blutergüssen und Ödemneigung als die klassische Fettabsaugung verspricht. Auch bei dieser Fettabsaugungs-Technik wird das Gewebe vorher mit der sog. Tumeszenzlösung eingespritzt. Die postoperative Abheilungsphase verkürzt sich dadurch auch entsprechend. Ein festansitzendes Kompressionsmieder für 4-6 Wochen unterstützt die Rückbildungstendenz der Haut an dem neuen Untergrund.

Tumeszens-Methode

Tumeszenz-Methode/Vibrationsmethode: Vor dem Eingriff markiert der Chirurg die zu modellierenden Körperpartien an der stehenden Patientin bzw. dem Patienten. Dazu werden die Fettpolster in Form von Höhenlinien auf dem Körpereingezeichnet. Durch kleine 1-2 millimetergroße Hautschnitte, die an unauffälligen Körperstellen erfolgen, wird in dasabzusaugende Areal eine blut- und schmerzstillende Lösung (Tumeszenzlösung )eingebracht. Anschließend erfolgt dieAbsaugung durch sehr feine Kanülen. Die Kunst des Chirurgen besteht darin, mit viel Fingerspitzengefühl durch die Haut zu ertasten, was an Fettgewebe entfernt und was erhalten werden soll. Der Eingriff dauert je nach Areal und Ausmaß 20 Minuten bis zu 2 Stunden. Der Hautschnitt wird nach dem Eingriff mit feinem Nahtmaterial genäht. Die Menge des abzusaugenden Fettgewebes variiert sehr stark je nach individueller Konstitution und anatomischer Region. Durch dieErfahrung des Operateurs ist gewährleistet, dass eine formschöne, symmetrische und natürliche Körpermodellierung erzielt wird. Noch im Operationssaal werden die behandelten Areale bandagiert und ein Kompressionsmieder angezogen.Hierdurch wird verhindert, dass sich die entstanden Hohlräume mit Gewebeflüssigkeit füllen und Knoten oder Narben entstehen.

Nach der Operation

Der Eingriff zur Fettabsaugung an sich verursacht keine wesentlichen Schmerzen. Es ist jedoch mit leichten Schwellungen und Blutergüssen zu rechnen. Beides bildet sich mit der Unterstützung eines Kompressionsmieders innerhalb von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen wieder zurück. Das endgültige Ergebnis kann in den meisten Fällen nach 3 bis 6 Monaten beurteilt werden. Zu diesem Zeitpunkt sind auch die Hautschnitte völlig verblasst und kaum noch zu erkennen.

Wie nach jeder Operation in der Plastischen Chirurgie, besteht auch nach der Fettabsaugung eine Schwellung, die innerhalb der ersten 3 Monate stetig zurückgeht. Die Schwellneigung ist jedoch individuell verschieden und vom Hormonhaushalt, dem Wetter sowie von den Ess- und Schlafgewohnheiten des Patienten abhängig.

Risiken und mögliche Komplikationen

Falls Sie zu auffälligen blauen Flecken neigen oder anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen erlebt haben, sollte eine Gerinnungsstörung durch eine geeignete Untersuchung vor der Fettabsaugung ausgeschlossen werden.

Nach der Liposuction kann die Berührungsempfindlichkeit der Haut etwas reduziert sein. Damit die leeren Bindegewebshüllen aus denen die Fettzellen entferntworden sind, fest aufeinander gepresst werden und nicht mit Gewebewasser volllaufen können, ist das konsequente Tragen des Kompressionsmieders unbedingt notwendig. Trotzdem kann es aber durch unterschiedliche Ansammlung von Blut- und Gewebewasser, zur Ausbildung von inneren Narben kommen, die dann als oberflächliche Unebenheiten erkennbar sind. In der Regel glätten sich diese wieder innerhalb von 6 Monaten.

Wenn größere Mengen vom Fettgewebe entfernt werden, kann es zu einem vermehrten Verlust von Gewebsflüssigkeit und dadurch zu einer Kreislaufbelastung kommen. Durch die Fettabsaugung kann das Thromboserisiko erhöht sein, so daß zur Vermeidung von Embolien durch Gerinnsel evtl. bereits vor der Operation niedermolekulares Heparin (gerinnungshemmendes Mittel) verabreicht wird.

Nachbehandlung

Um mit der Fettabsaugung ein optimales Resultat zu erzielen, sollten Sie die angepasste Kompressionskleidung ca. 4 bis 6 Wochen lang, Tag und Nacht tragen. Hierdurch vermeiden Sie, dass in den entstandenen Hohlräumen durch Blut, gelöstes Fett oder Gewebeflüssigkeit unerwünschte Narben entstehen, die das kosmetische Ergebnis beeinträchtigen können.

Besonders wichtig ist eine Kontrolluntersuchung am Tag nach der Fettabsaugung, sowie nach einer Woche und in regelmäßigen Abständen danach

Wichtige Hinweise nach dem Eingriff

In der Regel werden Sie nach der Fettabsaugung in Ihrer Beweglichkeit und Befindlichkeit kaum eingeschränkt sein. Auf Sport, der in den behandelten Arealen zu Bewegungen führt, sollten Sie jedoch je nach Art und Ausmaß der Liposuction in den ersten Wochen nach der Fettabsaugung verzichten. Auch Massagen und sonstige übermäßige Beanspruchung sollten Sie vermeiden. Je nach Veranlagung kann es, insbesondere bei größeren Eingriffen, zu einer kurzzeitigen Arbeitsunfähigkeit kommen.